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Blutwerte: Das sagen Sie aus

Tanja Neuburger
Autor:
Tanja Neuburger

Für Ihren Arzt lesen sich Ihre Blutwerte wie ein Buch, das Ihren Gesundheitszustand dokumentiert. Sie können beispiels­weise Aufschluss über Ihr Organsystem geben. Funktioniert es einwandfrei? Oder lassen sich irgendwo Einschränkungen vermuten? Die Ermittlung Ihrer Blutwerte gehört daher zu den Routinen im Rahmen einer ärztlichen Diagnostik. Je nachdem wie die Werte ausfallen, lassen sich Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten oder Nährstoff­mangel ziehen. Bei anhaltender Müdigkeit können Blutwerte zum Beispiel eine solche Unterversorgung anzeigen, die mit der richtigen Ernährung, ggf. unterstützt durch die passenden Nahrungs­ergänzungs­mitteln, wieder ausgeglichen werden kann.

Blutwerte erklärt: Kleines Blutbild vs. großes Blutbild

Das sogenannte kleine Blutbild wird am häufigsten im Labor untersucht. Es ist auch Bestandteil vieler Vorsorge-Untersuchungen. Ihr Blut wird hierbei nur auf eine kleine Auswahl an Blutwerten untersucht. Erhöhte oder zu niedrige Werte können Hinweise auf Entzündungen, Infektionen und auch schwerwiegendere Krankheiten sein. Das große Blutbild geht einen Schritt weiter. Es untersucht weitere Blutwerte und ist vor allem dazu da, die Zellarten zu bestimmen. Diese Analyse ist beispielsweise bei der Diagnose von Herzkrankheiten und Rheuma relevant.

Welche Blutwerte sind wichtig?

Welche Blutwerte wichtig sind, hängt davon ab, was untersucht wird, und kann sich im Rahmen der Diagnose auch ändern. Bitten Sie bei Diagnosen und Untersuchungen immer den Arzt um eine Erläuterung. Im kleinen Blutbild werden zunächst acht Blutwerte betrachtet, die bereits erste Rückschlüsse zulassen und damit Hinweise für die weitere Untersuchung geben:

  • Erythrozyten: Die roten Blutkörperchen transportieren Sauerstoff, zu geringe Werte können auf Blutungen, Tumore oder schlicht einen Eisen- oder Vitaminmangel hindeuten.
  • Leukozyten: Die Anzahl der weißen Blutkörperchen gibt Hinweise auf Infektionen, Bluterkrankungen, virale Infekte oder auch Allergien und Vergiftungen.
  • Thrombozyten: Die Anzahl der Blutblättchen weisen u.a. auf entzündliche Prozesse im Körper, chronische Erkrankungen oder auch Knochenmarksschäden hin.
  • Hämatokrit: zeigt vereinfacht gesagt an, wie dick- oder dünnflüssig ihr Blut ist.
  • Hämoglobin: bezeichnet den roten Blutfarbstoff, er bindet Sauerstoff sowie Kohlendioxid und gibt Hinweise auf Lungen- und Herzerkrankungen.
  • MCV (Mean Cell Volume) und MCH (Mean Corpuscular Hemoglobin): geben nähere Hinweise zu den roten Blutkörperchen und zu einem möglichen Vitamin- oder Nährstoffmangel
  • MCHC (Mean Corpuscular Hemoglobin Concentration): ermittelt die Hämoglobinkonzentration aller Erythorzyten und ist ein wichtiger Wert zur Diagnose und Differenzierungen von Anämie (Blutarmut).

Welche Blutwerte sind normal?

Die Ergebnisse Ihrer Blutuntersuchung liegen Ihrem Arzt meist innerhalb weniger Tage vor. Um sie richtig zu lesen, bedarf es medizinischer Fachkenntnisse. Das Blutbild muss immer im Gesamtzusammenhang betrachtet werden. Für eine grobe Orientierung sind die sogenannten Referenzbereiche wichtig. Dabei müssen Sie aber wissen, dass die von Labor zu Labor unterschiedlich sein können, je nachdem welche Geräte hier verwendet wurden. Ein Wert über oder unter dem Referenzbereich separat betrachtet, sagt zunächst wenig aus. Sprechen Sie daher immer mit dem Arzt über den Befund.

Abkürzungen für Blutwerte

Wenn Sie einen Blick auf den Befund Ihres Blutbildes werfen, werden Sie über viele Abkürzungen stolpern. Allerdings gibt es für die verschiedenen Blutwerte häufig mehrere Abkürzungen. Auch hier kann der Arzt aufklären. Für Leukozyten werden beispielsweise diese Abkürzungen gerne verwendet: Leukos, oder auch in kompletter Großschreibung LEUKOS, oder lediglich LEU. Bei den Erythrozyten, also den roten Blutkörperchen, haben Sie es etwas leichter. Hier wird meist mit den drei Buchstaben ERY abgekürzt.

Welcher Blutwert zeigt Entzündung an?

Um Entzündungen zu diagnostizieren, gibt es drei Blutwerte, die wichtige Hinweise liefern. Neben der Anzahl der Leukozyten, also der weißen Blutkörperchen, gehört die Blutsenkungsgeschwindigkeit (BSG) dazu. Also tatsächlich die Zeit, die Ihre Blutkörperchen brauchen, um in einem abgestellten Blutprobenröhrchen nach unten zu sinken. Der dritte Wert ist das CRP, das C-reaktive Protein. Dieser Wert gibt sehr schnell Aufschluss, da er bereits sechs bis zehn Stunden nach Krankheitseintritt erhöht ist.

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Welcher Blutwert ist bei Rheuma erhöht?

Auch bei einer Rheuma-Erkrankung sind Hinweise darauf in Ihrem Blut zu finden. Die Diagnose ist aber nicht einfach und es müssen immer mehrere Werte betrachtet werden. Bei der Untersuchung spielen der BSG und das CRP eine wichtige Rolle, um einen Hinweis auf Entzündungen in Ihrem Körper geben zu können. Eine weitere Komponente ist die Ermittlung von Antikörpern. Dazu gehört beispielsweise der Rheumafaktor (RF), ein Antikörper gegen die körpereigenen Immunglobuline G. Das sind Antikörper, die zum körpereigenen Abwehrsystem gehören. Aber auch die citrullinen Peptide, bzw. Proteine sind wichtige Antikörper (ACPA), die auf Rheuma hinweisen können.

Blut und Diabetes

Wenn Sie einem Verdacht auf Diabetes nachgehen müssen, können Sie die Antwort darauf ebenfalls in Ihrem Blut finden. Entscheidend ist dabei der Blutzuckerwert (Glukose-Spiegel). Ist dieser beispielsweise nach dem Essen deutlich erhöht, könnte eine Diabetes-Erkrankung vorliegen.

Cholesterin: Zu viel Fett im Blut?

Ein Klassiker unter den Blutwerten ist das Cholesterin. Es gibt „gute“ und „böse“ Cholesterine. Zu den Ersteren gehört HDL (high density lipoprotein). Es transportiert überschüssiges Cholesterin zurück in die Leber, dort wird es abgebaut. Das LDL (low density lipoprotein) genießt dagegen keinen guten Ruf. Es bringt Cholesterin aus der Leber in andere Zellen, wo es dann weiterverarbeitet wird. Ein erhöhter LDL-Wert ist kann das Ergebnis eines ungesunden Lebensstils sein (kalorienreiches, fettiges Essen und zu wenig Bewegung), ist aber auch zu einem Gutteil genetisch festgelegt. Es kann aber auch ein Hinweis auf eine bestehende Erkrankung wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion sein.

Blutwerte verbessern?

Bleiben wir beim Beispiel Cholesterin. Einen erhöhten Wert können Sie mit einem gesunden Speiseplan, der unter anderem Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren enthalten sollte, positiv beeinflussen. Vor allem in Nüssen und Haferflocken stecken diese Nährstoffe in größeren Mengen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dem hilft neben einer gesunden Ernährung auch das Nahrungsergänzungsmittel humanicon multivitamin 40+ all-in-on von Humanicon/Prof. Bamberger. Das Multivitamin-Präparat liefert Ihnen die wichtigsten Nährstoffe, die Sie unter anderem beim Kampf gegen einen erhöhten Cholesterinwert tatkräftig unterstützen.

Vitamine fürs Blut

Ausreichend Vitamine und Mineralstoffe sind die Basis für Ihre Gesundheit. Vitamin C ist beispielsweise ein wichtiger Baustein, damit der Körper Eisen aufnehmen kann. Der Eisenwert hat wiederrum Auswirkungen auf den Hämoglobinspiegel. Ist dieser zu niedrig, können Sie sich schlapp und abgespannt fühlen. Folsäure und Vitamin B12 sind ebenfalls entscheidend für Ihr Wohlbefinden. Ein Mangel kann Auswirkungen auf die Bildung von roten Blutkörperchen haben. Sorgen Sie daher für einen ausgewogenen Nährstoffhaushalt. Können Sie diesen über die Ernährung allein nicht sicherstellen, dann greifen Sie zu Nahrungsergänzungsmittel wie beispielsweise humanicon multivitamin 40+ all-in-on von Humanicon/Prof. Bamberger.

Nutzen Sie Ihre Blutwerte als Gesundheits-Barometer

Eine gute Vorsorge ist wichtig, wenn Sie Ihre Gesundheit bestmöglich erhalten wollen. Lassen Sie deshalb Ihre Blutwerte regelmäßig von Ihrem Arzt bestimmten. Schieben Sie die vermeidlich leichten Beschwerden, wie anhaltende Müdigkeit, nicht zu schnell auf den Alltagsstress. Ihr Blutbild zeigt möglichweise einen Mangel, der mit eine etwas veränderten Ernährung und mit den richtigen Präparaten von Professor Bamberger / Humanicon schnell wieder in Balance gebracht werden kann. Das auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmte Präparat finden Sie hier.

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